Hier steht nochmal der komplette Seiteninhalt in Textform. Zuallererst sollte man sich über das richtige Behältnis klarwerden. Verwendet werden können so ziemlich alle Arten von Terrarien, Faunaboxen oder ausgedienten Aquarien, für kleinere Arten eignen sich auch Behältnisse wie z.B. große Gefrierdosen, in deren Deckel kleine Luftlöcher gebohrt werden. Die Größe des Behältnisses sollte der jeweiligen zu haltenden Art angepasst werden, ich empfehle mindestens eine Behältergröße, die doppelt so lang sein sollte wie die zu erwartende Größe des Tieres, in der Tiefe mindestens eineinhalb mal so tief wie die Körperlänge. Die Behältnisse sollten mit Lüftungslöchern versehen sein, um ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten und Schimmelbildung zu verhindern. Ich verwende hier Standardterrarien, die von ihrer Bauweise her schon mit Lüftungsgittern versehen sind, sowie umgebaute Aquarien. Für die Aufzucht der Jungtiere haben sich Kunststoffboxen eines namhaften schwedischen Möbelhauses bewährt. Tausendfüßer benötigen für ihr Wohlbefinden und ihre Entwicklung ein passendes Bodensubstrat, das mindestens 10-15cm hoch eingebracht werden sollte, um ihnen ausreichend Platz für Grabetätigkeit, zur Häutung und für die Eiablage zu bieten. Bewährt hat sich eine Mischung aus 3 Teilen ungedüngter Anzuchterde, 2 Teilen verrottetem Laub (bevorzugt Eichen- oder Buchenlaub) , 2 Teilen weissfaulem Holz (Totholz) , 1 Teil Sand und zermahlener Sepiaschale (wichtig für den Aufbau ihres Exoskelettes) . Handelsübliche Terrarienerde oder Kokohum ist sowohl unzureichend und können durch die Aufnahme in den Verdauungstrakt der Tiere zu Darmverschluss und auch zum Tode führen. Noch dazu sind diese Terrariensubstrate auch nicht sonderlich günstig. Totholz und Laub können kostenfrei bei einem kleinen Waldspaziergang besorgt werden, vielleicht hat man auch Glück und kann beim Sammeln sogar einheimische Tausendfüßer in ihrem natürlichen Habitat beobachten. Hier ist das Ende des Seiteninhalts als Text anstatt der Grafik.